Griechische Gäste an der CSM im März 2026

Im März 2026 erhielten wir wieder griechischen Besuch von unserer Partnerschule GEL 2 aus Nauplia (gr. Nafplio), der griechischen Partnergemeinde von Ottobrunn. Insgesamt reisten 37 Schülerinnen und Schüler mit zwei Lehrkräften und der Schulleiterin nach München. Auf deren Programm standen u. a. die Besichtigung der Münchner Altstadt, das Deutsche Museum, das Konzentrationslager Dachau sowie ein Tagesauflug nach Nürnberg.
Mittwoch, 18.03.2026

Am Mittwochnachmittag trafen sich unsere Klasse 5aG, gemeinsam mit ihrem Lehrer Hr. Rieger sowie Fr. Pinakidou, mit den griechischen Gästen am Deutschen Museum. Auf dem Plan stand ein internationaler Besuch des Museum.
Das Deutsche Museum ist weltweit das größte Museum für Naturwissenschaften und Technik und befindet sich seit dessen Gründung im Jahre 1903 auf der Museumsinsel in der Isar. Im Museum können über 100.000 Exponate bestaunt werden. Diese zeigen eindrucksvoll, wie Technik funktioniert und wie sie unser Leben beeinflussen. Das Deutsche Museum ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und so durfte ein Besuch des Museums bei unseren griechischen Gästen nicht fehlen. In gemischten Kleingruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Ausstellungen des Museums.
Am Ende waren sich alle einig, dass dies ein sehr gelungener Besuch war, denn trotz Sprachbarrieren war eine völkerverbindende Verständigung möglich.
Donnerstag, 19.03.2026
Am Donnerstag trafen sich unsere Gäste mit einigen CSM-Schülern direkt an der Mariensäule am Marienplatz. Von dort aus sollte eine historische Stadtführung durch die Münchner Altstadt beginnen. Durchgeführt wurde diese von Herrn Paul, Vorsitzendem des Freundeskreises der Partnergemeinden Ottobrunn. In zwei Gruppen aufgeteilt, erkundete die erste Gruppe mit Herrn Paul die Altstadt und erhielt eine interessante und kurzweilige Führung zu wichtigen Bauwerken in München.
Die andere Gruppe ging zur gleichen Zeit in die Münchner Residenz, dem ehemaligen Wohnsitz des bayerischen Königs, Ludwig I. von Bayern. In dieser wurden die Prachträume des Königs und seiner Familie ausgiebig bestaunt. Nach gut zwei Stunden wurden die Gruppen getauscht.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es nach Ottobrunn. Der erste Halt war die Ottosäule an der Rosenheimer Landstraße. Diese wurde von Ludwig I. von Bayern 1834 in Auftrag gegeben und soll an seinen Sohn Otto erinnern. Otto hat sich genau an dieser Stelle am 06.12.1832 von seinem Vater Ludwig I. verabschiedet, ehe er nach Griechenland aufbrach, um dort König Otto I. von Griechenland zu werden. In Griechenland selbst regierte Otto I. zunächst in der Hafen- und Hauptstadt Nauplia, ehe einige Jahre später Athen zur Hauptstadt erklärt wurde.

Nach einem gemeinsamen Foto fuhren alle weiter zur Carl-Steinmeier-Mittelschule, an welcher erst einmal eine kurze Pause mit Fußbällen anstand. Eine Schulhausführung rundete den Besuch ab. Dabei waren die Gäste von unseren Räumlichkeiten und der technischen Ausstattung begeistert.
Im Anschluss ging es weiter in das Otto – König von Griechenland Museum in der Ortsmitte von Ottobrunn. In diesem spielten sie einen Actionbound, den vor zwei Jahren eine 9te Klasse der CSM entwickelt hat. In diesem müssen Fragen zu Ottos Lebensgeschichte in Bayern und Griechenland beantwortet werden. Die Schülerinnen und Schüler machten sich mit ihren Smartphone im Museum auf die Suche nach Antworten und erhielten so einen tieferen Einblick in das faszinierende Leben ihres ersten Königs.
Nach diesem erlebnisreichen Tag in München, an unserer Schule und in Ottobrunn hatten sich alle das Abendessen in einem Restaurant mehr als verdient. Im Restaurant waren auch zahlreiche Vertreter des Freundeskreises, um so den internationalen Austausch lebendig werden zu lassen. Es wurde gelacht, gegessen und viel über die Erinnerungen des Tages gesprochen. Herzliche Ansprachen des Ottobrunner Bürgermeisters, Herrn Loderer, unserer Rektorin Frau Schmidt sowie Herrn Paul vom Freundeskreis rundeten den Abend ab.
Ein Highlight für unsere Gäste war die Überreichung der Lebkuchenherzen. Der Freundeskreis ließ es sich nicht nehmen, allen Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrkräften jeweils ein Lebkuchenherz als Gastgeschenk zu überreichen. Die Freude der Schülerinnen und Schüler war deutlich zu sehen und so ging ein aufregender Tag in der Partnergemeinde ihrer Heimatstadt zu Ende.
An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich beim Freundeskreis bedanken, die diesen Tag so engagiert mitgestaltet haben.































































