Gäste aus Focsani in Rumänien an der CSM im April 2026

In der Woche vom 20.04.2026 – 24.04.2026 erhielt die Carl-Steinmeier-Mittelschule europäischen Besuch von 9 Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrkräfte aus Focsani in Rumänien. In dieser Erasmus+-Woche standen viele gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm, sei es eine digitale Schnitzeljagd durch den Olympiapark oder ein Besuch von Schloss Neuschwanstein.

Die Woche im Überblick
Montag, 21.04.2026

Am Montag besuchten die rumänischen Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal die Carl-Steinmeier-Mittelschule. Gleich zu Beginn wurden sie von unserer Rektorin, Fr. C. Schmidt, herzlich in Empfang genommen. 

Im Anschluss erfolgte eine Schulhausführung durch Schüler der 7ten Klasse, in welcher unser Schulhaus von allen Seiten präsentiert wurde, seien es die PC-Räume, der Kunstraum oder auch die Klassenzimmer. Unsere Gäste waren von unserem modernen und hellen Gebäude begeistert. Nach einer kleinen Pause standen zwei Unterrichtshospitationen auf dem Programm, in welchen die Gäste sofort in den Unterricht integriert wurden. 

Eine Stärkung mit Butterbrezen und Getränken rundete den aufregenden Vormittag in unserer Schule ab.

Am Nachmittag ließen es sich unsere Gäste nicht nehmen und besuchten mit dem Frühlingsfest auf der Theresienwiese ein echt bayerisches Volksfest. Alles in Allem ein echt gelungener erster Tag des Erasmus+-Austausches.

Dienstags startete der Tag direkt in der Münchner Innenstadt, genauer an der Mariensäule auf dem Marienplatz. Hier wurde die Gruppe in zwei Gruppen geteilt. Während die eine Gruppe eine historische Stadtführung erhielt, ging es für die andere Gruppe in die Münchner Residenz, dem Wohnsitz von König Ludwig I. von Bayern. Im Anschluss wurden die Gruppen gewechselt.

Dienstag, 21.04.2026

Die Stadtführung, durchgeführt von Herrn Paul (Vorsitzender des Freundeskreises der Partnergemeinden Ottobrunns), durch die Münchner Altstadt führte zuerst in Richtung Ludwigstraße, vorbei an der Münchner Residenz. Am Odeonsplatz wurde die historische Bedeutung des Platzes thematisiert, ehe es zum König Ludwig I. Denkmals ging. Dieser war von 1825 – 1848 König von Bayern und maßgeblich an der Gestaltung Münchens beteiligt. Noch heute können seine kulturellen Bauten, sei es die Alte und Neue Pinakothek oder die Glyptothek besichtigt werden. Auch die Entstehung des Münchner Oktoberfestes geht auf König Ludwig I. von Bayern zurück. Weiter ging die Stadtführung zur Frauenkirchen. Die Führung führte zu wichtigen Bauwerken, wie z. B. der Frauenkirche, bei welcher kurz auf deren Geschichte eingegangen wurde.

Die andere Gruppe sah sich zeitgleich die Innenräume der Münchner Residenz an. Die Münchner Residenz war im 19. Jahrhundert Hauptsitz des Adelsgeschlechts der Wittelsbacher, zu welchem auch König Ludwig I. von Bayern gehörte. Sein zweiter Sohn Otto war übrigens Namensgeber für unsere Heimatgemeinde Ottobrunn und erster König des unabhängigen Griechenlandes. In der Münchner Residenz waren die Schülerinnen und Schüler beeindruckt von der Größe der Räume und von dem Prunk, den die Innendekoration ausstrahlte. Auch die Privaträume sowie der Thronsaal von König Ludwig I. von Bayern konnte besichtigt werden.

Nach einer wohlverdienten Mittagspause bei echtem bayerischem Essen ging es am Nachmittag in das Deutsche Museum, eines der größten Wissenschafts- und Technikmuseums weltweit. Die Schülerinnen und Schüler durften in Kleingruppen das Museum auf eigene Faust erkunden.

Am Mittwochvormittag trafen sich alle Schülerinnen und Schüler sowie die Begleitlehrkräfte am Eingang des Olympiaparks. Heute stand ein besonderes Highlight auf dem Programm, eine digitale Schnitzeljagd durch den Olympiapark. An insgesamt sieben Stationen durften die Schüler in gemischten Gruppen Aufgaben bewältigen, sodass am Ende eine Reportage über das Olympiagelände entstehen sollte. Es sollte die U-Bahn fotografiert werden, die extra wegen 1972 gebaut wurde, das Olympiadorf in Szene gesetzt werden und auf dem Olympiaberg ein Perspektivwechsel im Bild festgehalten werden.

Mittwoch, 22.04.2026

Am Ende der Schnitzeljagd waren nicht nur die Fotos und Videos auf den Smartphones der Schüler, sondern auch etliche neue Kontakte, die im Laufe des Vormittags entstanden sind. Trotz einiger Sprachbarrieren wurden Freundschaften geschlossen und Nummern ausgetauscht. Ein rundum gelungener Erasmus+-Austausch;-)

Was ist aber nun bei dem Actionbound entstanden? Seht hier das Ergebnis: ... Video folgt...

Nach einer kurzweiligen und lustigen Schnitzeljagd quer durch den Olympiapark ging durften sich die Schülerinnen und Schüler in der BMW-Welt umsehen, die neuesten BMWs von innen bestaunen oder bei einem interaktiven Spiel „ihren“ BMW bestimmen.

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Um sich für den Nachmittag zu stärken, fuhren alle gemeinsam zum Stachus und stärken sich bei Burger, Pommes und Co. Bei strahlendem Sonnenschein entschieden sich die Gruppen, den Nachmittag in der Innenstadt beim Shoppen ausklingen zu lassen. 

Donnerstag, 23.04.2026

Am Donnerstag ging es für die Erasmus+-Gruppe sowie einige unserer Schülerinnen und Schüler mit dem Bus Richtung Füssen. Das Ziel war Schloss Neuschwanstein, welches vom Märchenkönig Ludwig II. von Bayern in den bayerischen Alpen gebaut wurde. Nicht nur für unsere Gäste, sondern auch für die Mehrheit unserer Schüler war es der erste Besuch des Schlosses, sodass die Vorfreude auf dieses Highlight die ganze Zeit im Bus zu spüren war. Währen der Busfahrt wurde Freundschaften vertieft, Nummern ausgetauscht und das ein oder andere Kartenspiel gespielt. 

Bereits bei der Ankunft zeigte sich die beeindruckende Lage des Schlosses, das hoch über der umliegenden Landschaft thront und wie aus einem Märchen wirkt. Während der Führung erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Geschichte des Bauwerks und seines Erbauers, König Ludwig II. Besonders interessant war es zu erfahren, dass das Schloss nie vollständig fertiggestellt wurde und ursprünglich nicht für repräsentative Zwecke gedacht war, sondern als Rückzugsort des Königs diente.

Neben dem Schloss selbst erkundete die Gruppe auch die umliegende Natur. Ein Spaziergang führte sie zum nahegelegenen Alpsee, dessen klares Wasser und ruhige Atmosphäre einen schönen Kontrast zur touristischen Betriebsamkeit am Schloss boten. Viele nutzten die Gelegenheit, Fotos zu machen oder einfach die Aussicht zu genießen.

Ein weiteres Highlight des Tages war der Besuch der Marienbrücke. Von dort aus bot sich ein spektakulärer Blick auf das Schloss sowie die umliegenden Berge und Wälder. Trotz der Höhe wagten sich die meisten Schülerinnen und Schüler auf die Brücke und wurden mit einer beeindruckenden Perspektive belohnt.

Der Ausflug war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Neben dem historischen Wissen, das sie mitnehmen konnten, wurde auch die Gemeinschaft innerhalb der internationalen Gruppe gestärkt. Solche gemeinsamen Aktivitäten tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Freitag, 24.04.2026

Am Abend fand schließlich das Abschlussfest in der Carl-Steinmeier-Mittelschule statt.  Nach einer kurzen Rede unserer Schulleiterin Fr. Schmidt sowie unserer Gäste wurden feierlich die Zertifikate an alle Teilnehmer übergeben. 

Nach dem "offiziellen" Teil wurde in entspannter Atmosphäre gemeinsam gegessen, gelacht und auf die vergangenen Tage zurückgeblickt, die voller unvergesslicher Erinnerungen waren.

 

Für die Schülerinnen und Schüler wurde eigens eine Disko aufgebaut, in welcher getanzt und gesungen wurde. Aber auch der Fußballplatz bot bei angenehmen Temperaturen eine gute Möglichkeit, die gewonnenen Freundschaften zu vertiefen.

Freitags nahmen deutsche und rumänische Schülerinnen und Schüler gemeinsam am Workshop „Das filmende Klassenzimmer“ in den Bavaria Filmstudios in Grünwald bei München teil. Ziel des Projekts war es, den interkulturellen Austausch zu fördern und gleichzeitig praktische Einblicke in die Welt des Films zu ermöglichen. Der ganztägige Workshop ist ein medienpädagogisches Projekt, bei dem Schulklassen ihren eigenen Film im Laufe des Tages produzieren. 

Zu Beginn des Tages entwickelte die internationale Gruppe gemeinsam eine Filmidee. Dabei mussten sich die deutschen und rumänischen Schülerinnen und Schüler abstimmen, kreative Vorschläge einbringen und Kompromisse finden. Dies förderte nicht nur die Kreativität, sondern auch die Teamarbeit und Kommunikation auf Englisch und Deutsch. Im Team entsicheiden wir uns für einen Krimi, da dieser länderübergreifend mit wenigen Worten verstanden werden kann.

 

Anschließend wurden die Rollen verteilt: Einige übernahmen Schauspielrollen vor der Kamera, andere arbeiteten hinter den Kulissen, beispielsweise als Kameraleute, Regisseure oder im Bereich Ton und Technik. So erhielt jeder einen Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche einer Filmproduktion und konnte sehen, wie viel Arbeit hinter einer fertigen Szene steckt.

 

Die Dreharbeiten fanden in echten Filmkulissen der Bavaria Filmstadt statt, was für die Teilnehmenden ein besonderes Highlight war. Dabei wurde deutlich, wie viel Organisation, Disziplin und Zusammenarbeit nötig sind, um eine Szene erfolgreich umzusetzen.

 

 

Am Nachmittag wurde das aufgenommene Material bearbeitet und geschnitten. Währenddessen erhielten unsere Schülerinnen und Schüler eine geführte Tour durch die Bavaria Filmstudios. Dabei wurden bekannte Filmsets, wie aus dem Kinofilmen "Fack ju Göthe" oder "Asterix" besichtigt.

 

 

Den Höhepunkt des Tages bildete die gemeinsame Premiere des fertigen Films. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihr eigenes Werk anschauen und ihre Ergebnisse feiern. Es ist ein spannender Krimi geworden, in welchem die Spur der Verbrecher aufgenommen wird ...

 

Hier könnt ihr unseren Blockbuster "The last station" sehen: 

 

 

Das Projekt „Das filmende Klassenzimmer“ zeigte eindrucksvoll, wie Lernen außerhalb des Klassenzimmers funktionieren kann. Durch die Zusammenarbeit im internationalen Team konnten die Teilnehmenden nicht nur ihre kreativen Fähigkeiten erweitern, sondern auch interkulturelle Kompetenzen stärken. Insgesamt war der Workshop eine wertvolle und spannende Erfahrung für alle Beteiligten im Rahmen von Erasmus+. 

 

Mit dem Tag in den Bavaria Filmstudios endete die ereignisreiche Woche unserer rumänischen Gäste bei uns an der CSM. 

Was diese Woche alles passiert ist, könnt ihr in dem folgenden Film sehen. 

 

 

 

Allen Beteiligten vielen herzlichen Dank für diese tolle Woche;-)

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