Vorbereitender Besuch in Tivoli / Italien im April 2026
In der zweiten Osterferienwoche machten sich Fr. Schmidt und Fr. Haunschild auf den Weg nach Tivoli in Italien.
Tivoli, eine charmante Stadt etwa 30 Kilometer östlich von Rom, gehört zu den kulturell und historisch reichsten Orten Italiens. Eingebettet in die hügelige Landschaft der Region Latium, bietet Tivoli eine beeindruckende Kombination aus antiker Geschichte, Renaissancekunst und lebendiger italienischer Alltagskultur. Im Rahmen eines vorbereitenden Besuchs von Lehrkräf ten des Erasmus+-Programms unserer Schule wurde diese besondere Stadt nicht nur als touristisches Ziel, sondern auch als Ort des interkulturellen Austauschs und der schulischen Zusammenarbeit erlebt.


Ein zentraler Bestandteil der Reise war der Besuch der Partnerschule I.I.S. Publio Elio Adriano vor Ort. Wir wurden sehr herzlich von der Rektorin sowie den Lehrkräften empfangen und erhielten einen intensiven Einblick in das italienische Bildungssystem sowie in den Schulalltag. In Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen wurden Unterrichtsmethoden, pädagogische Ansätze und mögliche gemeinsame Projekte diskutiert. Besonders im Fokus standen Themen wie die Inklusion im Unterricht, sprachliche Förderung sowie die europäische Zusammenarbeit. Dieser persönliche Austausch legte die Grundlage für eine nachhaltige Partnerschaft und zukünftige Schülerbegegnungen, die bereits im nächsten Schuljahr stattfinden sollen.
Neben dem schulischen Programm bot Tivoli eine Vielzahl an beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, die den kulturellen Reichtum der Region widerspiegeln. Besonders hervorzuheben ist die Villa d’Este, ein Meisterwerk der Renaissance und UNESCO-Weltkulturerbe.
Die prachtvollen Gärten mit ihren kunstvoll angelegten Terrassen und zahlreichen Brunnen beeindruckten die Besucher nachhaltig. Die ausgeklügelte Wassertechnik, die bereits im 16. Jahrhundert entwickelt wurde, zeugt von erstaunlicher Ingenieurskunst.
Ein weiteres Highlight war die Villa Adriana, die weitläufige Palastanlage des römischen Kaisers Hadrian, ebenfalls ein UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Ruinen dieser antiken Residenz geben einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Architektur der römischen Kaiserzeit. Die Mischung aus verschiedenen Baustilen spiegelt Hadrians Reisen durch das Römische Reich wider.
Nicht weniger eindrucksvoll ist die Villa Gregoriana, ein romantischer Landschaftspark mit spektakulären Wasserfällen und Wanderwegen.
Hier konnte man die Natur genießen und gleichzeitig die beeindruckende Ingenieursleistung bewundern, mit der der Fluss Aniene im 19. Jahrhundert umgeleitet wurde, um die Stadt vor Überschwemmungen zu schützen.
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